Obdachlosen Wohnraumhilfe Verein e.V.
VR 8279 HB (Satzung) Steuernummer 46014707571 Bankverbindung SKB IBAN DE77290501010082804642 BIC SBREDE22XXX

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Gesamt Zähler seit
04.10.2012
Grundsätzliches
Alles hier geschriebene gilt grundsätzlich für alle in einer Region lebenden Menschen, und nur der Einfachkeit halber hier nur in männlicher Form geschrieben, außer es geht auf einer Seite spezifisch um eine bestimmte Personen- gruppe.
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Sollten hier irgenwelche Kitikwürdige Dinge auffallen, bitten wir um eine Mail an owh.verein@gmail.com. Nur, wer Kritik annimmt, auch wenn nicht alles, wie ein Befehl, umgesetzt wird, kann "sich" verbessern. Wenn es php mit mysql programmierende geben sollte, die Seite zu perfektionieren, bitte melden - ich habe die Seite selbst gemacht und bin kein Programmierer

Obdachlosen Wohnraumhilfe ist die Vermittlung oder direkte selbst Vermietung von Wohnraum.
Eine Städtische Vermittlung von Wohnraum extra für Obdachlose, gibt es bisher leider gar nicht.

Die Wohnräume,

    zumeist ein Zimmer in einer Mehrzimmerwohnungen, oder einem Haus

sind jeweils voll möbliert und voll ausgestattet mit TV-Gerät, Zimmereigenem Kühlschrank, und auf Wunsch einem PC mit Internetzugang, sowie Bettwäsche, Handtücher und Geschirr und auf Wunsch einen Zimmereigenen Wasserkocher.

Dies bedeutet auch, das

    wenn Du einst was anderes findest und somit umziehen willst

brauchst Du keine Möbel schleppen, sondern nur Deine persönlichen Sachen zu packen (Koffer packen), und in die neue Wohnung, und kannst auch noch Erstausstattung beantragen.

Sollten keine großen Schäden im aktuell Objekt verursacht worden sein, wird das

    Deponat, dem neuen Vermieter direkt überwiesen werden, so das eine neuanmietung einer neuen, eigenen Wohnung,

umso leichter ist. Außerdem kann gegen evtl. Schäden, auch eine Hausratversicherung abgeschlossen werden.

Und die Miete so hoch angesetzt, das Du möglichst wenig Probleme damit erhälst, später was anderes zu finden, da die neue Wohnung nicht teurer sein darf, als die aktuelle, jedoch nie über dem Satz, der vom Amt übernommen wird.

Sammle erst einmal Kraft und sammle Dich selbst, so das Du dann in aller größter Ruhe, zunächst alles organisieren kannst - binnen Wochen, Monaten, oder gar Jahren.

Und das

  1. die betroffenen dann auch mal weiter kommen, indem wir mit ihnen entsprechende Gespräche führen, und
  2. die Vermietungen somit einen auch sozialen Beitrag zur Gesellschaft leisten, indem sie auch diese dazu verhelfen, selbes auch einst wieder, oder endlich, zu können.

In Bremen allein leben in etwa 5-10 Tausend Personen ohne eigenen Wohnraum, und hunderte bis Tausende auf der Straße, davon ca. 5 Tausend Menschen bei Freunden und Bekannten fremd untergekommen. Diesen Zustand zu ändern ist "eigentlich" Aufgabe der Stadt, was sie jedoch nur sehr unzureichend umsetzt. Denn die Zahl der Obdachlosen ist nach wie vor, immer noch steigend.

Zur Erlangung von Wohnraum für alle Menschen, ist uns jedes legale Mittel Recht, das dafür nötig ist, dafür Sorge zu tragen, das jeder Mensch ein sicheres Dach über dem Kopf erlangt und dafür einen eigenen Schlüssel hat.

Wir nehmen obdachlose Menschen zunächst Kosten* und bedingungslos* bei uns als Gäste auf,

    *außer,

      das sie Leistungsberechtigt sein müssen (denn auch wir müssen Mieten, oder Abträge zahlen und somit auch dafür Sorge tragen, das die Menschen, die wir aufnahmen, auch Miete zahlen können, oder eben Leistungsberechtigt sind)

und lassen sie erst einmal ein wenig zur Ruhe kommen, geben ihnen zu Essen, einen Schlafplatz und die Möglichkeit sich selbst und ihre Wäsche zu waschen - also einen ersten Schritt, zurück, oder endlich in ein normales Leben.

Dann fragen wir nach ihren Ausweis, sollten sie keinen haben, fragen wir sie, wo sie geboren wurden, um dort dann eine Geburtsurkunde bestellen zu können - dessen Kosten wir dann zunächst für sie gegen Rückzahlung, übernehmen (sowie die Ausweiskosten, das die Komune leider auch nicht mehr übernimmt), - ist die Geburtsurkunde dann da, wird Termin zur Ausweißerstellung gemacht, und den Ausweis bestellt (ebenso zunächst auf unseren Kosten), und beantragen dann rechtskräftig (praktisch schon mit Aufnahme der Person) ihre Leistung, inklusive Kosten der Unterkunft. Und ggf. kümmern wir uns dann noch um Entgiftungen von Alkohol oder Drogen - sofern dies erwünscht ist, ansonsten sind wir nicht die richtigen Ansprechpartner. Ist dies erwünscht, bemühen wir uns dann auch um einen Platz für die Person in eine Entgiftungsstation, mit der Option das sie zunächst wieder zu uns kommen können, sollten sie vor einem Therapiebeginn, wieder raus kommen und das sie dann sofort in ein Ersatzdrogenprogramm kommen, um ihre illegale Droge nicht mehr zu benötigen.

Dann werden Gespräche geführt, die zeigen sollen, in welche Richtung diese Personen eigentlich überhaupt mal Gesellschaftlich, oder auch Beruflich wollen, oder schon waren, und schauen dann, das sie wieder dort rein können, oder ein neues Leben organisieren können. Sich wieder in die Gesellschaft integrieren können.

Sie genießen dann bei uns zunächst die volle Ausstattung, kein organisieren von Möbeln, Kühlschrank, TV-Anschluß, Internet, und der gleichen mehr, nötig. - Und - Sie haben dann, wenn sie später eine entgültige, andere, eigene Wohnung (und sei es dann auch wieder als WG) haben wollen, können sie immer noch Erstausstattung beantragen. Aber eben erst, wenn sie wieder die Struktur, und Kraft ins Leben zurück gefunden haben.

Außerdem ist die Miete bei uns so gestaltet, das sie selbst nichts zu zahlen brauchen, weil wir immer die Obergrenzen einhalten und niemals darüber gehen. Späterer Wohnraum darf nur nicht teurer sein, als der dann aktuelle, wo wir selbst, dort aber auch wiederum bei helfen, dies zu finden, bzw. es gar für sie suchen.

Email vom 19.10.2015 ruth.grosse-wilde@
Name: Ruth - Text: Ahoi, ich habe eure anzeige gelesen, und wer immer dahinter steckt: ich seid super und macht eine tolle Arbeit! weiter so!

Wir helfen Obdachlosen, Wohnraum zu finden, indem wir

  1. sowohl ganz konkret nach Wohnungsangeboten suche, als wären wir es selbst, welche den Wohnraum für sich selbst suchen,
  2. als auch indem wir Menschen suchen, die uns auf Besuchen zum Amt, oder zu politisch, oder wirtschaftlich verantwortlichen begleiten - um zu repräsentieren, das wir viele sind und sie somit handeln müssen.


Hauptaufgabe aktuell ist es, *Wohnungen für Obdachlose zu suchen, und sie

    beim Besuch von Behörden zu begleiten, damit sie nicht über den Tisch gezogen werden.
    Was aktuell (Corona) gar nicht mal geht.

    wir können aktuell auch nur Anträge stellen, und sind dabei dem Gutwill einer Behördenwillkür ausgesetzt.

    Aktuell werden gar, trotz Corona, sämtliche Anträge abgelehnt. Und das in der aktuellen Coronasituation und trotz sämtlicher Rechtsansprüche.

Nun stehen deutsche Gesetze vor Gericht auf dem Basar - um zunächst zu retten, das einige Personen in einer Behausung bleiben können, sollen Mieten nun entgegen Verwaltungsanweisungen, in der Kopfteilmethode berechnet werden - obwohl wir extra dafür gerade einen Verein gegründet haben, dies umgehen zu können, und Kapital für weiteren Wohnobjekte gernerieren zu können.

Und nun müssen wir dies anders "argumentieren" - also sollen wir den Staat im Grunde verarschen - dies wird nun gefordert.

Wir dürfen keine Überschüsse dafür erwirtschaften, Geld zur Anmietung von weiteren Wohnraum zu generieren. Aber für andere Kosten durchaus, die wir dann aber ebenso auch durchaus zur Anmietung zwischen nutzen dürfen - was ist das für ein Sozialstaat ?